Ein Quickstep-Turnier bezeichnet ein eintägiges Schachturnierformat, das auf schnelle, kompakte Wettbewerbe mit klarer sportlicher Vergleichbarkeit ausgelegt ist.
Beim Quickstep-Turnier wird das Teilnehmerfeld nach DWZ-Ranking in Vierergruppen eingeteilt. Jede dieser Gruppen spielt an einem Tag ein eigenes Mini-Turnier mit drei Wertungspartien, sodass jede Gruppe einen eigenen Turniersieger ermittelt. Bei zehn Gruppen gibt es entsprechend zehn Sieger.
Charakteristisch für das Format sind:
- feste Vierergruppen nach Spielstärke
- drei Wertungspartien pro Spieler
- komplette Durchführung an einem einzigen Tag
- klare, schnelle DWZ-relevante Ergebnisse
Der Name „Quickstep“ verweist auf die „schnellen Schritte im DWZ-Ranking“, da alle Teilnehmer innerhalb kurzer Zeit mehrere gewertete Partien gegen leistungsnahe Gegner spielen.
Das Format wurde ursprünglich von Christian Bien entwickelt (Quelle) und um das Jahr 2010 herum in Niedersachsen etabliert. Es wird heute von Vereinen gezielt eingesetzt, um kompakte Turniere mit überschaubarem Zeitaufwand anzubieten.
Quickstep-Turniere sind damit keine eigene Schachdisziplin, sondern ein spezielles Turnierformat, das sich durch Gruppeneinteilung, Tagesstruktur und Effizienz auszeichnet.
